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Buenos Aires

"Buenos Aires" bedeutet zu deutsch "gute Luft". Die argentinische Hauptstadt gilt mit ihrem europäischen Flair, dem Tango, dem bunten Nachtleben und natürlich dem Fußball als Kulturmetropole Südamerikas schlechthin.

Und tatsächlich sieht man im Stadtzentrum vornehm gekleidete Menschen in Scharen über die Calle Florida mit ihren zahlreichen und durchaus sehr teuren Geschäften schlendern. Nicht weit von diesem augenscheinlichen Reichtum entfernt findet man jedoch auch Armut und Obdachlosigkeit. Menschen schlafen auf ranzigen Matrazen und Parkbänken, während Touristen und die reicheren Einwohner nebenher die Sonne beim Spaziergang genießen. Auch hält der Name der Stadt nicht wirklich das was er verspricht. Die Müllentsorgung scheint nicht sonderlich gut organisiert zu sein und die zahlreichen Hunde, ob mit Besitzer oder ohne, verteilen ihre Hinterlassenschaften auf den Straßen und in den Parks, sodass ein unangenehmer Geruch durch die halbe Stadt zieht. Auch das angrenzende Meer hat eine eher ungesunde Braune farbe. Da Buenos Aires trotz alledem eine der sichersten Städte des Kontinents ist, kann man unbesorgt sein, wenn man sich nach einer Tangoshow oder einer Theatervorstellung in einer der vielen Bars und Diskotheken volllaufen lässt und bis Morgens feiert.

Der interessanteste Teil der Stadt ist meiner Meinung nach La Boca. In dem Hafenviertel findet man die markanten Häuser aus dem Wellblech alter Schiffe in allen möglichen Farben. Nachts sollte man aber besser nicht herkommen. Da es das ärmste Viertel der Stadt ist, ist die Kriminalitätsrate dementsprechend hoch.

Als Stadtmensch hat man hier sicher seinen Spaß und einige Reisende verbringen hier mehrere Wochen, ohne dass ihnen langweilig wird. Ich finde jedoch, dass man in vielen vergleichbaren europäischen Städten wesentlich mehr zu sehen und erleben hat, wobei es teils auch nicht so hektisch zu geht.
Nachdem ich also ein paar weitere Nächte hier verbracht und auch den landesweiten Streik im öffentlichen Personentransport ausgessen hatte, nahm ich den Bus zum mehr als 1000 km nördlich gelegenen Ort Puerto Iguazu nahe der Grenze zu Brasilien und Paraguay. Das wird dann auch mein vorerst letztes Ziel in Argentinien sein.
7.4.15 00:08
 
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