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Die Gletscher und Seen Patagoniens

Hey Leute,

nachdem ich die Strapazen im Torres del Paine hinter mich gebracht hatte, beschloss ich, mir erst einmal ein paar Tage Ruhe und ein Steak zu goennen. Essen gehen ist in Argentinien so teuer wie bei uns, weshalb ich meist selber koche. Man kann sich aber wohl nichts geileres vorstellen, als nach Tagen im Zelt und Regen mit Tuetensuppen und Ravioli ein gescheites Essen zu bekommen. Das musste also einfach sein

In El Calafate habe ich dann die Touristenattraktion schlechthin besucht, den Perito Moreno Gletscher. Er ist einer der wenigen Gletscher weltweit, welcher nicht zu schrumpfen scheint. Er laesst sich von ein System aus Stegen und Beobachtungspunkten anschauen. Der Anblick ist atemberaubend, waehrend ab und zu riesige Stuecke abbrechen und ins Wasser krachen.

Meine weitere Reise fuehrte mich nach El Chalten, einem kleinen Dorf, welches im Sommer von Touristen quasi belagert wird. Hier kann man super Wandern und unter anderem den beruehmten Cerro Fitz Roy sehen. Da mittlerweile aber schon das Ende der Saison ist, ging es sehr entspannt zu.

Generell sind in Patagonien in der Hauptsaison sehr viele Touristen unterwegs, die meisten mit Wander oder sogar Campingausruestung um die schoene Natur zu erleben. Mit Einheimischen kommt man eher weniger und oft nur zu praktischen Anlaessen wie im Restaurant oder am Ticketschalter in Kontakt. Das wollte ich etwas aendern. So beschloss ich die Grenze nach Chile zu ueberqueren und die Cuervos de Marmol (Marmorhoehlen) am Lago General Carrera anzusehen. An diesem riesigen See befinden sich nur kleine Doerfer und die meisten Touristen sind selbst chilenen aus den groesseren Staedten.

Der See ist umgeben von Bergen und Gletscher sind nicht weit. Ich nutzte also die womoeglich letzte Gelegenheit fuer eine Eiswanderung. Das Laufen auf dem Gletscher mit Steigeisen macht richtig Laune und man bekommt das schimmernd, tiefe Blau des Eises direkt zu sehen. Man kann in Hoehlen aus Eis klettern und das Schmelzwasser trinken. Ich war der einzige Auslaender in der Gruppe und habe nur einen Bruchteil verstanden, vor allem da in Chile ein echt schwieriger Dialekt gesprochen wird. Trotzdem wird mein Spanisch langsam besser.

Ansonsten geht es mir gesundheitlich gut, ich treffe viele Leute und es macht richtig Spass.

Gruesse in die Heimat aus Chile

21.3.15 23:19
 
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